Nachrichten

Virologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Klaus Überla
Uni-Klinikum, Medizin 1, Virologie

Keine Panik vor dem Coronavirus

Informationen zur Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen

Wegen der Berichterstattung über das Coronavirus gehen aktuell zahlreiche Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern in der Telefonzentrale, in Ambulanzen und auch in den Notaufnahmen des Universitätsklinikums Erlangen ein. Diese Anrufe beeinträchtigen zunehmend den alltäglichen Betrieb des Universitätsklinikums. Daher der Hinweis auf folgende Informationen:

Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (z.B. in Wuhan, China) oder Personen, die Kontakt mit einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten, und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder ihren Arzt anrufen und das weitere Vorgehen zunächst telefonisch besprechen. Vom Hausarzt diagnostizierte Verdachtsfälle werden dann von diesem an das Gesundheitsamt gemeldet. Das Gesundheitsamt leitet den Test auf das Coronavirus in die Wege, z.B. am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), und legt das weitere Vorgehen fest.

Eine genaue Falldefinition siehe unter  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Falldefinition.html.

Personen, die keine der oben genannten typischen Krankheitszeichen haben, aber trotzdem besorgt sind, weil sie sich eventuell angesteckt haben könnten, informieren sich zunächst über das Robert-Koch-Institut https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html  oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html.

Auf den Homepages werden auch Handlungsempfehlungen zum Schutz vor dem Virus gegeben. Sollten dann noch weitere Fragen offenstehen, gibt es eine Hotline beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter Tel.:  09131 68085101.

Wichtige Aufgabe des Uni-Klinikums ist es, Patienten bestmöglich zu versorgen.Das Uni-Klinikum ist darauf vorbereitet, erkrankte Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, im Verdachtsfall auf das Coronavirus zu testen. Ein Test ohne Einweisung durch einen Hausarzt ist nicht möglich, auch nicht für Selbstzahler. Sollte ein Patient an dem Coronavirus lebensbedrohlich erkrankt sein, kann er am Uni-Klinikum mit allen Möglichkeiten der modernen Medizin bestmöglich und ohne Gefährdung für Personal oder andere Patienten versorgt werden.

Die Pressestelle des Uni-Klinikums vermittelt derzeit KEINE Interviews von Experten zum Coronavirus, da zu diesem Thema mittlerweile alles gesagt wurde, was gesagt werden kann. Journalisten werden gebeten, alle Presseanfragen zum Thema ausschließlich schriftlich an die Pressestelle des Uni-Klinikums zu stellen an presseatuk-erlangen.de.

Weitere Informationen:

Johannes Eissing
Telefon: 09131 85-36102
E-Mail: presseatuk-erlangen.de

 

Veranstaltungskalender

MoDiMiDoFrSaSo
01 02 03 04 05 06 07
08 09 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 01 02 03 04 05

Veranstaltungssuche

Nachrichten

Gemeinsam gegen Corona:

Bis zu 4.500 Blutproben aus repräsentativ ausgewählten Haushalten – Wissenschaftsminister Sibler: Freistaat finanziert wichtiges Projekt im Kampf gegen die Pandemie – Aufruf zur Teilnahme
lesen Sie mehr 

Impfung gegen COVID-19 auf der Spur

Nichts Geringeres als die Entwicklung einer passiven Impfung gegen COVID-19 hat sich ein Forscherteam des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und seine Partner vom...
lesen Sie mehr